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Philosophie

Ich bin seit mehr als 20 Jahren professioneller Saxophonlehrer und es macht mir immer noch Freude, den unterschiedlichsten Menschen mein Wissen weiterzugeben. Ich habe weder Saxophon studiert, noch eine musikpädagogische Ausbildung erhalten, verfüge aber nach über 30 Jahren Auseinandersetzung mit dem Instrument und den verschiedensten Musikrichtungen über eine Menge Erfahrung.

Wenn man mit den individuellen Problemen beim Erlernen dieses Instruments konfrontiert wird, muß man sich als Lehrer immer wieder fragen : Wie mach ich das ? Das hat zur umfassenden Bewußtheit über die physiologischen und musikalischen Fähigkeiten geführt, die man zum Erlernen dieses Instruments benötigt.

...und jeder Schüler ist anders, jeder hat seine persönliche Geschichte, sein eigenes Tempo, seine individuellen Stärken und Schwächen : Deshalb erteile ich vorzugsweise Einzelunterricht . Ich habe schon einige Schüler aus ihrem Gruppenunterricht übernommen und ihnen ihre eingeübten Fehler nur mühsam wieder abgewöhnen können. Sowas kann und will ich nicht verantworten, auch wenn ich natürlich weiß, daß das Zusammenspiel für die musikalische Entwicklung unerläßlich ist.

Was mir außerdem besonders am Herzen liegt, ist daß der Schüler versteht, daß man zum Musizieren nicht notwendigerweise Noten braucht. Das Spielen nach Gehör und Phantasie ist von Anfang an Bestandteil meines Unterrichts. Das heißt aber natürlich nicht, daß Ihr bei mir keine Noten lernt. Falls Ihr schon nach dem Gehör Saxophon spielen könnt, bringe ich Euch gern die Schriftsprache der Musik bei, also "Lesen und Schreiben". 

Mein favorisiertes Anfänger - Lehrwerk ist " Das Saxophonbuch " von Klaus Dapper, das ich wegen seines didaktischen Aufbaus sehr schätze. Für Kinder ab 10 Jahren füge ich zusätzliches Material hinzu, um den Unterricht kindgerecht zu gestalten.  Dieses Lehrbuch vermittelt eine sehr gute und umfassende Grundausbildung, soll aber kein starres, pädagogisches Konzept sein. Deshalb greife ich jederzeit gern auf andere Lehrmaterialien zurück, die mir für den Schüler in seiner jeweiligen Situation als sinnvoll erscheinen, oder richte mich auch nach den Wünschen des Schülers, ohne das Ziel der Grundausbildung aus den Augen zu verlieren. 

Fortgeschrittene Schüler können definitiv wählen, in welche musikalische Richtung sie gehen oder welche Aspekte sie vertiefen wollen. Harmonielehre, Improvisation, Gehörbildung, Notenschreiben, Rhythmustraining, klassische Interpretation, Popsongs, mir ist auf jeden Fall immer wichtig, daß die musikalische Theorie und ihre praktische Umsetzung dabei nicht zu kurz kommen. Wichtig ist auch, daß der fortgeschrittene Schüler sich eine Band sucht, sei es eine Big Band, Rock'n Roll, Blues, Jazz, Reggae, Pop oder Soul Band, oder auch ein klassisches Orchester, damit er versteht, was für eine Freude es ist, mit anderen Musik zu machen. Bei jedem Schüler, der in einem Orchester oder einer Band spielt, ändert sich die musikalische Perspektive sehr zum Positiven und vielleicht bekommt er dadurch den Anreiz dranzubleiben und die Lust auf mehr.     

Deshalb bereite ich Euch gern auch auf eine Aufnahmeprüfung im Haupt- oder Nebenfach Saxophon an einer Hochschule für Jazz oder Pop vor oder begleite Euch auch bei einem pädagogischen Studiengang für Schulmusik. Studienmöglichkeiten im Umkreis von Dortmund bestehen z.B. an der Jazzhochschule Köln, der Folkwanghochschule Essen, der pädagogischen Hochschule Dortmund, und an den zahlreichen Jazz und Pop Hochschulen im benachbarten Holland. Auch die Glen Buschmann Jazzakademie in Dortmund bietet eine umfangreiche Jazzausbildung an, eine Popmusikakademie befindet sich gerade im Aufbau. 

Ich selbst habe mich nach meiner klassisch musikalischen Grundausbildung in jungen Jahren weiter autodidaktisch ausgebildet und mir Hilfe geholt, wenn ich nicht weiterkam. Ich habe in vielen Bands und Projekten Saxophon gespielt und immer wieder viel gelernt. Meine Lehrer waren der klassische Klarinettist Franz Schipper, dem ich viel verdanke, die Saxophonisten Werner Wicke, Matthias Nadolny, Uwe Plath, Wim Wollner und natürlich auch viele andere Instrumentalisten, wie z.B. Stefan Bauer, Vibraphon, Greg Gaynair, Piano, Willi Raschke, Big Band Leitung (und die Liste könnte lang werden), die mich auf meinem Weg begleitet und unterstützt haben, und ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken.

Ein besonderer Dank gilt auch meinem Vater, Horst Frowein (1927 - 1988), der mich durch seine Liebe zur Jazz Musik schon sehr früh in die Kunst des Hörens eingeweiht hat.

Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt, und wenn ich Euer Interesse an meinem Unterricht geweckt haben sollte, würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr Euch meldet :

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